Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 6. August 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Reality Q UG, Kurzer Weg 3, 15864 Wendisch Rietz, Germany (nachfolgend „Auftragnehmer“) und ihren Auftraggebern über die Erbringung von Software-Entwicklungsleistungen, Beratung, Prozessoptimierung und verwandte digitale Dienstleistungen. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich widersprochen wurde.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

Vertragsgegenstand ist die Erstellung, Anpassung oder Weiterentwicklung von Softwarelösungen, Websites, Landingpages, Netzwerkseiten, Produkt-Tools, CRM-/ERP-Lösungen sowie die damit zusammenhängende Beratung und Prozessoptimierung. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot oder der schriftlichen Vereinbarung. Änderungen und Ergänzungen bedürfen einer schriftlichen Bestätigung.

3. Angebote und Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch die tatsächliche Aufnahme der vereinbarten Leistungen zustande. Der kostenfreie erste Entwurf innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Projektbeschreibung ist unverbindlich und stellt noch keinen Vertragsschluss dar.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Soweit nicht anders vereinbart, werden Rechnungen nach Abschluss definierter Projektmilestones oder nach vollständiger Fertigstellung gestellt. Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug fällig. Bei Verzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen.

5. Termine und Verzögerungen

Liefer- und Leistungstermine werden im Angebot oder im Projektplan vereinbart. Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als „verbindlich“ bezeichnet werden. Verzögerungen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat – insbesondere durch unvollständige oder zu spät übermittelte Unterlagen des Auftraggebers – verlängern Fristen angemessen.

6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Daten, Zugänge und Freigaben zeitnah und vollständig zur Verfügung. Für Verzögerungen, die auf dem unterlassenen oder verspäteten Eintritt dieser Pflichten beruhen, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.

7. Geheimhaltung und Datenschutz

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle während der Zusammenarbeit zugänglich werdenden vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und den gesetzlichen Vorschriften. Details sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.

8. Nutzungsrechte und Eigentum

Soweit nicht anders vereinbart, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Werken und Softwarelösungen für den vertraglich vereinbarten Zweck. Rechte an Drittsoftware, Open-Source-Komponenten, Frameworks und Vorlagen bleiben bei deren jeweiligen Rechteinhabern. Der Auftragnehmer bleibt Eigentümer der Quelltexte, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

9. Gewährleistung und Mängel

Der Auftraggeber hat Anspruch auf Nachbesserung erkennbarer Mängel innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist. Mängel müssen schriftlich oder per E-Mail mit nachvollziehbaren Beschreibungen und Nachweisen gemeldet werden. Bei unwesentlichen Mängeln oder Schnittstellenproblemen, die auf Drittanbieter oder deren Änderungen zurückzuführen sind, ist die Haftung des Auftragnehmers auf die vertraglich vereinbarte Leistung beschränkt.

10. Haftung

Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), bei der Haftung für Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine darüber hinausgehende Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

11. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit rechtlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine solche wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

12. Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder per Post an die oben genannte Adresse.